
Zaunbau Kosten
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Mehr Alle PreisvergleicheDie Holzterrasse Kosten bewegen sich zwischen 90 und 180 Euro pro m², wobei min. 45 € pro m² allein für die Unterkonstruktion und das Fundament berechnet werden. Bei komplizierteren Konstruktionen kann der Preis auch deutlich höher ausfallen.
Ein weiterer kostspieliger Posten ist das verwendete Holz. Je nach Holzart schwanken die Preise für eine Holzterrasse deutlich. Für eine einfache Holzterrasse mit günstigerem Terrassenholz sollten Sie grob mit 90 bis 130 € pro m² rechnen. Bei hochwertigeren Hölzern, aufwendiger Unterkonstruktion oder schwieriger Baustelle können die Kosten eher bei 130 bis 180 € pro m² oder darüber liegen.
Die Gesamtkosten einer Holzterrasse hängen stark von der Fläche ab. In der folgenden Tabelle sehen Sie grobe Richtwerte für verschiedene Terrassengrößen bei Kosten von etwa 90 bis 180 € pro m².
| Terrassengröße | Gesamtkosten | Wichtige Merkmale |
|---|---|---|
| 10 m² Holzterrasse | ca. 900–1.800 € | Kleine Terrasse, etwa für Sitzplatz oder schmalen Terrassenbereich. |
| 20 m² Holzterrasse | ca. 1.800–3.600 € | Gängige Größe für Essbereich, Grillplatz und Sitzgruppe. |
| 30 m² Holzterrasse | ca. 2.700–5.400 € | Mehr Fläche für Lounge, Esstisch und zusätzliche Pflanzbereiche. |
| 50 m² Holzterrasse | ca. 4.500–9.000 € | Große Terrasse mit entsprechend höherem Material- und Montageaufwand. |
Die Kosten für Terrassendielen unterscheiden sich je nach Holzart, Qualität, Stärke, Herkunft und Oberflächenbehandlung deutlich. In der folgenden Tabelle sehen Sie die Quadratmeterpreise für einige typische Holzarten aufgelistet. Unterkonstruktion, Schrauben, Fundament und Montage sind darin noch nicht enthalten.
| Holzart | Kosten pro m² | Wichtige Merkmale |
|---|---|---|
| Kiefer | ca. 25–40 € | Günstige Holzart, aber meist weniger langlebig als härtere Terrassenhölzer. |
| Douglasie | ca. 30–45 € | Preiswerte heimische Holzart mit guter Verarbeitbarkeit. |
| Lärche | ca. 30–50 € | Robuster als Kiefer, aber je nach Qualität und Herkunft preislich unterschiedlich. |
| Thermokiefer | ca. 45–65 € | Durch Wärmebehandlung haltbarer als unbehandelte Kiefer. |
| Garapa | ca. 60–85 € | Helles Hartholz mit guter Haltbarkeit und glatter Oberfläche. |
| Bangkirai | ca. 65–100 € | Beliebtes Tropenholz mit hoher Widerstandsfähigkeit. |
| Eiche | ca. 70–110 € | Robuste heimische Holzart, meist teurer als Douglasie oder Lärche. |
| Thermo-Esche | ca. 70–110 € | Thermisch behandeltes Holz mit guter Formstabilität und dunkler Optik. |
| Bambus | ca. 80–120 € | Aufwendig verarbeitet, formstabil und häufig im gehobenen Preissegment. |
| Ipe | ca. 90–140 € | Sehr hartes, langlebiges Premiumholz; je nach Verfügbarkeit deutlich teurer. |
Das passende Bauholz spielt bei jeder Terrasse die Hauptrolle – bestimmt es doch sowohl die Höhe der Kosten als auch die Langlebigkeit und Qualität der Terrasse. Beim Vergleich der Holzarten sollten Sie nicht nur auf den Quadratmeterpreis achten. Günstigere Hölzer senken zwar die Anfangskosten, können aber eine kürzere Lebensdauer und mehr Pflegeaufwand bedeuten. Hochwertigere Terrassendielen kosten mehr, halten dafür oft länger und bleiben bei guter Pflege stabiler.
Beachten Sie aber, dass weitere Kosten bei Terrassenbau auf Sie zukommen. Besonders die Unterkonstruktion wird bei der Planung oft unterschätzt. Sie sorgt dafür, dass die Terrasse stabil liegt, Wasser gut ablaufen kann und die Dielen ausreichend hinterlüftet werden. Je nach Untergrund, Aufbauhöhe und Material kann dieser Kostenpunkt deshalb deutlich ins Gewicht fallen.
Neben dem Unterbau kommen aber noch weitere Materialkosten hinzu, wie zum Beispiel für spezielle Schrauben, was die Terassenbau Kosten noch einmal ansteigen lässt. Das gilt vor allem für größere Holzterrassen, die einen höheren Materialbedarf besitzen.
Weitere Kosten kommen für etwaige Geräte, wie z. B. eine Kreissäge dazu. Diese veranschlagt eine Leihgebühr von 20 bis 30 Euro pro Tag. Für einen Unterbau mit Kies, Verlegesand und Betonsteinen müssen Sie zudem mit etwa 15 € pro Quadratmeter rechnen. Treppen, Mauern und andere zusätzliche Bauten kosten selbstverständlich extra.
Auch Sichtschutz oder eine Einfassung können die Außenfläche deutlich verändern. Wenn Sie neben der Terrasse einen neuen Zaun planen, finden Sie im Beitrag Zaunbau Kosten passende Richtwerte.
Falls Sie einen Fachmann mit dem Bau Ihrer Terrasse beauftragen, müssen Sie zusätzlich Stundensätze von 50 bis 70 € einkalkulieren. Weitere Kosten können für die Planung dazu kommen, falls diese zusammen mit dem Profi stattfinden soll. Die Mehrkosten für einen Fachmann zahlen sich jedoch meist aus, vor allem dann, wenn keine Vorkenntnisse vorhanden sind.

Das folgende Beispiel zeigt, wie sich die Kosten für eine 20 m² große Holzterrasse zusammensetzen können. Je nach Holzart, Untergrund, Unterkonstruktion und Montageaufwand kann der tatsächliche Preis abweichen.
| Kostenpunkt | Preis pro m² |
|---|---|
| Terrassenholz: Lärche | 40 € |
| Unterkonstruktion & Fundament | 45 € |
| Montagematerial | 15 € |
| Arbeitskosten | 35 € |
| Gesamtkosten pro m² | 135 € |
Gesamtkosten für die Holzterrasse | 2.700 € |
Als Belag für Holzterrassen bieten sich verschiedene Hölzer an. Die rotbraune Douglasie und die helle Lärche sind einheimische und witterungsbeständige Holzarten. Sie sind nicht sehr hart, was den Vorteil hat, dass sie sich leicht verarbeiten lassen. Douglasie und Lärche gehören mit ca. 40 Euro pro Quadratmeter zudem zu den günstigsten Holzarten. Das wird auch in der Haltbarkeit sicher, die mit etwa 15 Jahren eher kurz ausfällt.
Eine weitere einheimische Holzart, die sich für den Terrassenbau eignet, ist die Kiefer – mit 30 Euro/m2 gehört sie ebenfalls zu den günstigen Holzarten. Kiefer besitzt mit gerade mal 5 bis 10 Jahren Lebenserwartung die kürzeste Haltbarkeit unter den gängigen Holzsorten für Holzterrassen, weshalb die Anschaffung wohlüberlegt sein sollte.
Wer dennoch nicht auf Kiefer als Terrassenmaterial verzichten will, sollte Thermokiefer in Erwägung ziehen. Hierbei handelt es sich um thermisch behandeltes Kiefer, dass durch die Wärmebehandlung widerstandsfähiger und haltbarer gemacht wird. Die Haftbarkeit von Kiefer kann so auf bis zu 30 Jahre ausgeweitet werden. Mit etwa 50 Euro pro qm gehört die Thermokiefer jedoch zu den etwas teureren Holzarten im günstigen Preissegment.

Tropenhölzer wie das braunrote Bankirai sind beständiger und schwerer, jedoch auch teurer. Die natürlichen ätherischen Öle des Holzes schützen es vor Pilz-, Insekten- und Schimmelbefall. Beim Kauf sollten Sie auf das FSC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft achten. Für das Bankirai Holz lautet die Siegel-Bezeichnung: Bangkirai Selangan batu No.1 – No.2 SHBL. Dieses Siegel garantiert, dass das Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt. Die Kosten für Bankirai belaufen sich auf ca. 70 Euro/m2. Bankirai verfügt über eine sehr hohe Festigkeit und Widerstandsfähigkeit, was sich auch in der langen Haltbarkeit von ca. 30 Jahren bemerkbar macht.
Etwas günstiger ist das südamerikanische Hartholz Garapa. Es hat eine mandelähnliche Farbe und eine sehr edle und glatte Oberfläche. Das helle Holz dunkelt mit der Zeit jedoch etwas nach. Die Kosten liegen bei etwa 65 Euro/m2 und die Haltbarkeit bei ca. 25 Jahren. Damit ist Garapa eine gute Alternative zur heimischen Lärche.
Im selben Preissegment ist das Holz des Balatabaums zu finden. Es ist unter der Bezeichnung Massaranduba bekannt und ist in Südamerika sowie auf den Karibischen Inseln beheimatet. Aufgrund seiner dunklen rotbraunen oder auch violettbraunen Farbe wirkt Massaranduba äußerst edel und hält ebenso lange wie Garapa. Dafür neigt es jedoch auch zu einer höheren Verformbarkeit, ist anfälliger für Risse und neigt zum Ausbluten bzw. Verfärben der Umgebung. Mit der richtigen Pflege lassen sich aber auch diese Eigenschaften in Zaun halten.

Bambus zeichnet sich durch zwei Aspekte besonders aus: seine markante Maserung und die Tatsache, dass es das am schnellsten nachwachsende Holz ist. Ökologisch betrachtet ist Bambus also sehr empfehlenswert. Doch nicht nur deswegen. Durch die Veredlung mit natürlichen Stoffen erhält Bambus seinen charakteristischen und sehr beliebten honiggelben Farbton. Die aufwendige Verarbeitung spiegelt sich jedoch im Preis wider. Mit ca. 85 Euro/m2 gehört es zu den kostspieligeren Hölzern.
Wer lieber aus ökologischen Gründen zu einem edlen einheimischen Holz greift, sollte die Eiche in Betracht ziehen. Sie ist schwerer und härter als Fichte, Kiefer oder Douglasie und dadurch robuster und langlebiger. Der Quadratmeterpreis liegt bei ca. 80 Euro.
Die Gesamtkosten für eine kleine 10 m² große Holzterrasse können schnell 1.000 € und mehr betragen. Mit dem eigentlichen Holzterrassenbau ist es kostentechnisch jedoch längst nicht getan, denn eine Terrasse ohne passende Terrassenmöbel, Pflanzen, Sichtschutz und Licht verfehlt seinen Zweck. Auch hierüber sollten Sie sich rechtzeitig Gedanken machen und die Möbel und Beleuchtung möglichst so auswählen, dass sie optisch zu den Dielen passen und sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen. In einigen Fällen und je nach Bundesland kann auch eine Baugenehmigung vonnöten sein. Prüfen Sie daher vorab, ob Ihre Wunschvorstellungen mit den Vorschriften Ihres Wohnorts kompatibel sind.
Stromanschlüsse sollten außerdem in greifbarer Nähe sein und am besten schon vor dem Bau der Terrasse installiert werden. Insbesondere die Elektroinstallation im Außenbereich sollte einem Elektriker überlassen werden, der auch dafür sorgt, dass die Steckdosen und Kabel nicht störend auffallen. Einen Elektriker finden Sie auf unserem Portal 11880-Elektriker.com.
Wenn die Holzterrasse an einen Wintergarten anschließen soll, sollten Aufbauhöhe, Entwässerung und Übergang früh mitgeplant werden. Einen Überblick über die zusätzlichen Baukosten finden Sie im Beitrag Wintergarten Kosten.
Geeignete Tischler, die Ihnen Ihre Traum-Terrasse bauen, finden Sie gleich hier. Geben Sie dazu einfach Ihre Stadt oder Postleitzahl ins Suchfeld ein und machen Sie Angaben zu Ihrer geplanten Holzterrasse. Innerhalb kurzer Zeit erhalten Sie kostenlose und unverbindliche Angebote von Tischlern aus Ihrer Region. Sie können die Preise vergleichen und die beste Option für Ihr Projekt auswählen.

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