> Holzterrasse

Holzterrasse: Was kostet der Terrassenbau?

Holzbelag macht eine Terrasse wohnlich und zieht Blicke auf sich. Außerdem lädt eine Holzterrasse zum Entspannen ein. Das passende Bauholz spielt bei jeder Terrasse die Hauptrolle – bestimmt es doch sowohl die Höhe der Kosten als auch die Langlebigkeit und Qualität der Terrasse.

Unser Tischler Ratgeber stellt Ihnen eine Auswahl verschiedener Hölzer vor, die sich für den Terrassenbau eignen.

Preise für Holzterrassen

Holzterrasse mit Stuhl
© KayTaenzer - istockphoto.com
Halzart Preis
Douglasie ca. 40 Euro/m2
Lärche ca. 40 Euro/m2
Kiefer ca. 30 Euro/m2
Bankirai ca. 70 Euro/m2
Garapa ca. 65 Euro/m2
Eiche ca. 80 Euro/m2
Bambus ca. 90 Euro/m2

 

Beachten Sie aber, dass weitere Kosten bei Terrassenbau auf Sie zu kommen. Der Unterbau und weitere Materialkosten wie zum Beispiel für spezielle Schrauben lassen die Terassenbau Kosten noch einmal ansteigen.

kleine Holzterrasse
© Antoninapotapenko - istockphoto.com

Günstiges Preissegment

Als Belag für Holzterrassen bieten sich verschiedene Hölzer an. Douglasie und Lärche sind einheimische und witterungsbeständige Holzarten. Sie sind nicht sehr hart, was den Vorteil hat, dass sie sich leicht verarbeiten lassen. Douglasie und Lärche gehören mit ca. 40 Euro pro Quadratmeter zudem zu den günstigsten Holzarten. Eine weitere einheimische Holzart, die sich für den Terrassenbau eignet, ist die Kiefer – mit 30 Euro/m2 gehört sie ebenfalls zu den günstigen Holzarten.

Mittleres Preissegment

Tropenhölzer wie Bankirai sind beständiger, jedoch auch teurer. Die natürlichen ätherischen Öle des Holzes schützen es vor Pilz- und Schimmelbefall.  Beim Kauf sollten Sie auf das FSC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft achten. Dieses Siegel garantiert, dass das Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt. Die Kosten für Bankirai belaufen sich auf ca. 70 Euro/m2.

Etwas günstiger ist das südamerikanische Hartholz Garapa. Es hat eine mandelähnliche Farbe und eine sehr edle und glatte Oberfläche. Die Kosten liegen bei etwa 65 Euro/m2. Im selben Preissegment ist das Holz des Balatabaums zu finden. Es ist unter der Bezeichnung Massaranduba bekannt und ist in Südamerika sowie auf den Karibischen Inseln beheimatet.

Holzterrasse mit Treppe
© aaa187 - istockphoto.com

Gehobenes Preissegment

Bambus zeichnet sich durch zwei Aspekte besonders aus: seine markante Maserung und die Tatsache, dass es das am schnellsten nachwachsende Holz ist. Ökologisch betrachtet ist Bambus also sehr empfehlenswert. Doch nicht nur deswegen. Durch die Veredlung mit natürlichen Stoffen erhält Bambus seinen charakteristischen und sehr beliebten honiggelben Farbton. Die aufwendige Verarbeitung spiegelt sich jedoch im Preis wieder. Mit ca. 85 Euro/m2 gehört es zu den kostspieligeren Hölzern.

Wer lieber aus ökologischen Gründen zu einem edlen einheimischen Holz greift, sollte die Eiche in Betracht ziehen. Sie ist schwerer und härter als Fichte, Kiefer oder Douglasie und dadurch robuster und langlebiger. Der Quadratmeterpreis liegt bei ca. 80 Euro.

Terrasse selbst bauen?

Wenn Sie Ihre Terrasse selbst bauen wollen, sollten Sie bedenken, dass Sie neben handwerklichem Geschick auch diverses Spezialwerkzeug benötigen. Dazu gehören:

Holzterrasse mit Werkzeug
© Photodsotiroff - istockphoto.com
  • Handkreissäge oder Stichsäge,
  • Akkuschrauber,
  • Schrauben aus Edelstahl,
  • Wasserwaage,
  • Richtlatte,
  • Zollstock,
  • Rüttelplatte,
  • Stufenbohrer,
  • und Montagezwinge.

Der Verbau hochwertiger Hölzer mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften ist zudem eine Herausforderung, bei der Fehler teuer werden können. Greifen Sie im Zweifel lieber auf die Hilfe eines Profis zurück, der sich mit den Werkstoffen und Prozessen des Terrassenbaus auskennt.


Finden Sie den besten Dienstleister in Ihrer Nähe für Ihr Tischlervorhaben!

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Ausgewählte Anbieter
  • Sparen Sie Zeit und Geld
  • Erfahrung aus mtl. über 41.000 Suchen
Jetzt Tischler finden  >

Garten

Bäume sind nicht das einzige Holz im Garten. Es geht hier auch um Gartenmöbel oder Terrassenbau, weswegen vielseitige Tischler auch im Gartenbau zuhause sind. Wir stellen den „Garten-Schreiner“ vor und liefern Möglichkeiten zu direktem Kontakt.

Wecken Sie Ihre Gartenmöbel aus dem Winterschlaf

Nach einem langen Winter ist der Frühling endlich da. Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger. Damit erhalten Garten und Terrasse endlich wieder eine größere Bedeutung im Alltag. Unter Umständen haben die Gartenmöbel und der Terrassenboden den Winter aber nicht schadlos überstanden. Wir erklären, wie Sie Ihren Außenbereich frühlingsfit machen und wo Ihnen ein Profi weiterhelfen kann.

Wintergarten

Viele Menschen wünschen sich einen Wintergarten am Haus. Er ist die Schnittstelle zwischen Haus und Garten und wertet ein Gebäude enorm auf. Das jedenfalls, sofern der wintergarten fachmännisch gebaut wurde. Daran beteiligt sich auch ein Schreiner. Hier lesen Sie, was er zum Wintergartenbau beiträgt.


Wie gefällt Ihnen diese Seite? Geben Sie mit einem Klick Ihre Bewertung ab:
4.50 - sehr gut
18 Abstimmungen